Homeoffice nach Corona. Zurück in die Firma.

Tausche Hoody gegen Hemd.

Homeoffice nach Corona. Wochenlang im Homeoffice und jetzt wieder zurück am Arbeitsplatz. Dazu geschlossene Boutiquen, Barbiere und Friseure – das hat seine Spuren hinterlassen. Für viele Angestellte steht inzwischen die regelmäßige Rückkehr ins Büro an. Aus langhaarigen Corona-Hippies in bequemen Hoodies werden langsam wieder Menschen mit Stil. Oder darf uns ein bisschen Lässigkeit erhalten bleiben?

Kleiner Videoauschnitt, große Wirkung

Der Arbeitstag im Homeoffice beginnt, ohne dass man das Haus verlassen muss. Was soll man aus sich machen, wenn der einzige Kontakt zu Vorgesetzten, Kollegen und Kunden aus Telefonaten oder Videokonferenzen besteht? Ein Gedankenspiel: Stellen Sie sich vor, der Nachrichtensprecher im Fernsehen hat ähnliche Gedanken. Schick machen für die Viertelstunde? Die meisten Zuschauer surfen doch eh parallel auf dem Smartphone. Aber wenn Jan Hofer dann mit Dreitagebart oder Judith Rakers im Jogginganzug zu Ihnen sprechen, würden Sie sich bestimmt die Augen reiben.

Nun ist es ja ein zu Spekulationen anregendes Geheimnis, was Nachrichtensprecher untenherum tragen. Vielleicht doch Schlabberhose und Turnschuhe? Man weiß es nicht. Aber das, was man von ihnen sehen kann, ist bis ins Detail geplant. Frisur und Make-up sitzen, Hemd und Bluse sind gebügelt, Krawatte und Schmuck stilbewusst ausgewählt. Kein Geheimnis ist hingegen, dass sie dabei zahlreiche helfende Hände in der Maske haben.

Stilvoll bleiben – auch im Homeoffice

Doch auch jeder von uns kann sich vor dem Arbeitstag im Homeoffice ganz bewusst für die Portion Stil entscheiden, die zu seiner Persönlichkeit und zu seinem Unternehmen passt. Denn auch in der Videokonferenz repräsentiert man sich selbst und seinen Arbeitgeber. Es ist also keine Zeitverschwendung, sowohl sich selbst als auch die Arbeitsumgebung – vor allem den sichtbaren Hintergrund in der Videokonferenz – ein bisschen zurechtzumachen.

Am besten legt man sich eine feste Struktur zurecht, die man wirklich jeden Tag einhält, egal ob man das Haus für die Arbeit verlässt oder im Homeoffice bleibt. So muss man nicht täglich aufs Neue mit dem inneren Schweinehund diskutieren.

Neue Regeln für den Büroalltag

Für Angestellte, die inzwischen für den Großteil ihrer Arbeitszeit in den Betrieb zurückgekehrt sind, steht fast so etwas wie eine Wiedereingliederung an. Und Dank der inzwischen überall geltenden Hygienevorschriften kommt noch ganz viel Neues dazu, was auch Fragen zur Etikette aufwirft: Wie begrüße ich andere Menschen auf der Arbeit und wie viel Abstand soll ich zu Personen einhalten, mit denen ich spreche? Soll ich Telefonate und E-Mails vorziehen, um persönliche Kontakte zu reduzieren? Führt das Tragen eines Mundschutzes zu Missverständnissen, weil das Gegenüber meine Mimik nicht mehr erkennen kann?

An diesen Beispielen zeigt sich, worum es bei Knigge früher wie heute geht: Um die Frage nach der eigenen Wirkung und um die gelebte Wertschätzung seiner Mitmenschen. Sich im Homeoffice nicht gehen zu lassen und trotz Mundschutz empathisch und humorvoll zu bleiben, ist genau das: wertschätzend gegenüber seinen Mitmenschen und dem Unternehmen.

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